Kultur

So reagiert Nina Proll auf fiese Gerüchte über sie

So reagiert Nina Proll auf fiese Gerüchte über sie

Ex-Vorstadtweib Nina Proll erobert die Bühne des Salzburger Landestheaters. Ab Samstag sorgt sie in der Inszenierung „Krach in Chioggia“ für ganz schön viel Trubel – und muss dabei auch eine Menge Gerüchte ertragen. Wie sie damit im echten Leben umgeht, verriet sie der „Krone“.

War das nur ein harmloser Flirt, oder doch mehr? Es reicht oft schon ein kleiner Funke aus, um ein Feuer der Eifersucht zu entzünden. Vor allem in einer Kleinstadt, wie der italienischen Hafenstadt Chioggia.

„Krach in Chioggia“ nennt sich das Schauspiel des Dramatikers Carlo Goldoni, das am Samstag am Salzburger Landestheater seine Premiere feiert. In die Hauptrolle schlüpft eine Frau, die sich mit Klein- bzw. Vorstadtwirrungen auskennt: Nina Proll.

„Stück hat wirklich Vorstadtweiber-Charme“
„Das Stück hat stellenweise wirklich einen Vorstadtweiber-Charme, mit diesem Weiber-Getratsche. Die Frauen stehen den Männern in ihrer Toxizität in nichts nach. Man ist sich in den Intrigen und Gemeinheiten ebenbürtig“, sagt Nina Proll.

Die Handlung der Komödie hat Regisseur Nuran David Calis auf der Bühne des Landestheaters in die Gegenwart verlegt. Ein quietschbuntes Büro wird zum Schauplatz der wilden Gefühlsachterbahnfahrten. „Man ist immer auf der Suche danach, ein Stück so zu inszenieren, dass es einen Bezug zu heute hat. Dann ist der Sprung zu einem selbst nicht so weit und die Leute können sich besser damit identifizieren“, erklärt Proll die moderne Inszenierung.

Mit fiesen Gerüchten sieht sich die 52-Jährige aber nicht nur auf der Bühne, sondern auch im echten Leben manchmal konfrontiert. „Bei Menschen, die ich mag – besonders bei Freunden – trifft es mich natürlich schon. Wenn ich Menschen nicht kenne, schenke ich dem Ganzen nicht zu viel Aufmerksamkeit. Da wird man ja nicht fertig. Sonst würde ich keine Sekunde mehr auf der Bühne stehen können.“

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