Der FC Red Bull Salzburg musste zuletzt zahlreiche Verletzte beklagen und hatte deshalb mit reichlich Personalsorgen zu kämpfen. Wer für das Europa-League-Gastspiel am Donnerstag beim belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht Thema sein könnte und wer noch länger fehlt.
Die Personalnot vor dem Liga-Spiel gegen Austria Lustenau war bei den Bullen groß. Auf dem Platz war davon wenig zu sehen. Mit 5:1 schossen sie die völlig überforderten Vorarlberger aus dem Stadion. Bitter: Mit Kevin Boma verletzte sich ein weiterer Akteur. Der Abwehrchef zog sich eine Wadenblessur zu und droht für das Europa-League-Gastspiel am Donnerstag bei RSC Anderlecht auszufallen.
Das Lazarett sollte sich dennoch in den kommenden Tagen wieder lichten. So stand Leo Morgalla gegen die Ländle-Elf schon wieder im Kader und kam sogar zum Einsatz. „Bei Jesper sieht es sehr gut aus“, erklärte Cheftrainer Danny Röhl und meinte damit Offensivakteur Lindström, der sich zuletzt in bärenstarker Form präsentierte.
Hoffnung bei Redzic und Schmid – gute Nachrichten von Veratschnig
Der Deutsche hofft zudem, „dass Damir zurückkommt“. Gemeint ist der Ungar Redzic, der am Montag Teile der Trainingseinheit abspulen konnte. Und auch Linksverteidiger Dominik Schmid hat das Gastspiel in Belgien noch nicht abgeschrieben. „Es wird besser. Ich hoffe, dass es sich bis Donnerstag ausgeht“, ließ der Eidgenosse wissen.
Viel zu früh kommt die Anderlecht-Partie für seinen Spezi und Kapitän Nikolas Veratschnig, doch auch hier gibt es positive Nachrichten: Der Kärntner absolvierte zu Wochenbeginn eine Laufeinheit und glaubt, bereits während der Länderspielpause im November wieder – zumindest teilweise – ins Teamtraining einsteigen zu können. Klar ist aber, dass er nichts überstürzen will am Weg zurück.
Spielmacher Sota Kitano (Sprunggelenk) und John Mellberg (Oberschenkel) werden den Bullen hingegen für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.