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„So verkommt die Formel 1 zu einem Kasperltheater“

· Sport

Ex-Grand-Prix-Sieger Gerhard Berger wünscht sich wieder echte Regenrennen in der Königsklasse. Im Gespräch mit der „Krone“ erklärt er Red Bulls neues Momentum und warum Ferrari keinen Einstein braucht. 

„Krone“: Gerhard, der Software-Bug in Sepang hat der Formel 1 einen großen Imageschaden beschert. Wie fällt dein Urteil aus?
Gerhard Berger: Vorab muss ich zugeben, dass ich nicht die Zeit hatte, mich wirklich intensiv damit zu beschäftigen, aber primär muss einmal geklärt sein, wie viel Schuld bei den Teams liegt und wie viel bei der FIA. Ich habe zum Beispiel von Alonso gehört, dass er überhaupt kein Problem hatte. Die Frage also: War der Abbruch überhaupt gerechtfertigt?