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Sogar Barcelona sieht dem LASK heute auf die Beine

Sogar Barcelona sieht dem LASK heute auf die Beine

Der LASK ist bereit! Mit dem Spiel in der Königsklasse in Lissabon gegen Sporting taucht Österreichs Meister und Cupsieger heute zum dritten Mal in eine für ihn unwirkliche Welt ein. Und sogar der FC Barcelona sieht den Linzern heute auf die Beine.

Die „Krone“ berichtet aus Lissabon

Eine Stadt mit 550.000 Einwohnern – und darin zwei Klubs mit zusammen mehr als 600.000 Mitgliedern. Benfica zählt rund 440.000, Sporting 179.000. Wer vorm heutigen Champions-League-Spiel Sporting CP – LASK durch Lissabon geht, merkt schnell: Fußball ist hier keine Nebensache. Fußball ist Religion.

Kritik an Ronaldo-Strafe
Zu der gehört hier auch ein „Gott“ namens Cristiano Ronaldo. Der wurde bei Sporting groß, wird hier wie nirgends anderswo auf der Welt verehrt. Selbst die vom portugiesischen Verband FPF nach dem Eklat um Ronaldos Flucht aus dem Nationalteam ausgesprochene 255-Euro-Strafe sorgte hier nicht für Spott, sondern für Kritik: Cristiano bestraft man nicht!

Deshalb gehörten die Titelseiten aktuell nicht der Champions League oder den portugiesischen Europacup-Startern Benfica, Porto, Sporting und Co., sondern dem Superstar, der dank seinem beim Saudi-Klub Al Nassr angeblich auf bis zu 250 Millionen Euro pro Jahr steigenden Gehalt die Geldstrafe rechnerisch alle 38,6 Sekunden verdient.

Eine andere Welt
Mittendrin in diesem Universum ist heute wieder der LASK, der sich nach dem 0:1 bei AEK Athen und dem 3:6 gegen Liverpool auch vor seinem dritten Champions-League-Auftritt noch immer wie in einer anderen Welt vorkommen muss.

Nicht nur für den LASK ist das eine andere Welt. Die Fußball-Begeisterung ist selbst im Taxi spürbar. Zumindest ein Fahrer hier weiß sogar über Lustenau Bescheid – und über den Rest unserer Bundesliga sowieso.

Und der Rezeptionist im Hotel, ein Sporting-Fan, erklärte die „Tres F“ als die drei Grundsäulen der portugiesischen Kultur: Futebol, Fado und Fátima. Fußball, Musik und Religion. Doch vielleicht lernt er heute ja ein „Doppel-F“ kennen – Flo Flecker, der zuletzt gegen Liverpool doppelt traf.

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