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Sollten Schüler-Demos an Schultagen verboten sein?

· Politics

Angeheizt von linken Jugendorganisationen haben am Freitag Hunderte Jugendliche landesweit gegen das Kopftuchverbot demonstriert – und das an einem ganz normalen Schultag. Ob das nun ein Zeichen politischer Teilhabe oder Schulschwänzen mit moralischer Ausrede war: Jedenfalls geraten Unterrichtspflicht und Versammlungsfreiheit hier aneinander. Sollte der Staat solche Demos während der Unterrichtszeit untersagen?

Der „Schulstreik“ gegen das Kopftuchverbot ist nicht der erste Protest dieser Art. Schon bei den Fridays-for-Future-Demos blieben Tausende Jugendliche dem Unterricht fern, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Damit tut sich ein Spannungsfeld auf: Die Unterrichtspflicht ist keine unverbindliche Empfehlung, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit endet aber nicht am Schultor. Junge Menschen sollten früh politisch aktiv werden, denn eine Demokratie will gelebt werden. Zugleich braucht es gebildete Bürger und Bürgerinnen, die wissen, wie man die Demokratie mit Leben füllt. Man könnte solche Demos auch am Wochenende abhalten, sie würden dann allerdings vermutlich einiges an Signalkraft verlieren. Wie sehen Sie das?

Ihre Meinung zählt!
Sollten solche Demos während der Schulzeit grundsätzlich verboten werden, oder gehört das zur Demokratie dazu? Macht es für Sie einen Unterschied, ob es um das Kopftuchverbot, um das Klima oder um ein ganz anderes Thema geht? Wie sollten Schulen mit Schülerinnen und Schülern umgehen, die für eine Demo den Unterricht versäumen?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!