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Sport-Tabu gebrochen! Aufregung in der Schweiz

· Sport

Aufregung um den Schweizer Nationalsport! Schwinger Samuel Giger hat im Podcast „GanzLanz“ verraten, dass er sein Geld nur noch mit seinem Sport verdient und damit zum Profisportler geworden ist. Da Schwingen aber nach wie vor als Amateursport gilt, haben die Aussagen des 28-Jährigen ein Tabu gebrochen und für hitzige Debatten gesorgt. 

Es ist einer der großen Traditionssportarten der Schweiz: Schwingen! Die eidgenössische Variante des Freistilringens begeistert dort die Massen, und bei den großen Events strömen die Menschen in Scharen heran. Besonders wichtig ist es deshalb auch, sich an die geltenden Traditionen zu halten.

Deshalb schlagen in unserem Nachbarland derzeit auch die Wellen hoch. Denn bisher gilt Schwingen als Amateursport – wenngleich die großen Namen der Sportart vor allem mit Sponsorendeals und Werbedeals gut verdienen. Dass sich einer der Stars der Szene in einem Podcast als Profisportler „outet“ sorgt deshalb für Aufregung. 

Was beudetet das für die Sportart?
Seit geraumer Zeit, so Samuel Giger im Podcast „GanzLanz“, arbeite er nicht mehr als Lastwagenfahrer und verdiene sein Geld nur noch mit dem Schwingen. Ob er denn ein Profisportler sei, wurde er deshalb gefragt und antwortete darauf sinngemäß: „Kann man so sagen“. 

„Im Schwingen kommt dieses Eingeständnis einem Erdbeben gleich“, schreibt der „Blick“ und lässt den Tabu-Bruch damit gut erkennen. Das Selbstverständnis des Sports und das traditionelle Bild der Sportler gerät damit geradezu ins Wanken. Dementsprechend hitzig wird darüber diskutiert – zwischen Verständnis und Ablehnung ist die Bandbreite dabei groß. 

Und die Auswirkungen auf den Traditionssport sind noch nicht abzuschätzen. Die Frage, die nun gestellt wird, ist, ob nun der Reihe nach auch andere Sportler ein Profi-Dasein für sich beanspruchen. „Der Damm ist jedenfalls gebrochen“, schreibt der „Blick“. Man darf also gespannt sein.