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Matthäus: „Es gibt kaum etwas Unsinnigeres!“

Matthäus: „Es gibt kaum etwas Unsinnigeres!“

Auch Lothar Matthäus ist entsetzt! Die deutsche Fußball-Legende kritisiert FIFA-Präsident Gianni Infantino für seine Investoren-Idee und das Timing der Pläne. 

„Er hat für seine Pläne einen der falschesten Zeitpunkte ever gewählt“, schreibt Matthäus in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky. „Zum anderen gibt es für mich kaum etwas Unsinnigeres als diese Idee.“

Infantino habe zwar auch „einiges richtig gemacht in der Vergangenheit“, so Deutschlands Rekordnationalspieler. Es sei nicht alles verkehrt gewesen in seiner Amtszeit, „auch wenn es bei ihm immer ums Geld geht“, sagt Matthäus. „Aber jetzt hat er es übertrieben. Er ist schlecht beraten worden oder hat sich gar nicht beraten lassen.“

„Nun bekommt er die Quittung“
Infantino wollte Anteile an den Premium-Produkten des Weltverbandes an private Investoren verkaufen. Geldgeber hätten rund 20 Prozent der Anteile an dem neu zu gründenden Tochterunternehmen FIFA Forward Enterprise (FFE) erwerben können, dessen Wert zunächst mit 20 Milliarden Dollar (17,40 Milliarden Euro) beziffert war. Die FFE hätte die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Klub-WM gebündelt.

Mit seinen Plänen ist der FIFA-Boss jedoch krachend gescheitert. Infantino bekomme „wahrscheinlich jetzt seine Quittung und das, was sich viele seiner Gegner gewünscht haben“, so Matthäus.

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