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Steirischer KPÖ-Chef bringt Hilfsgüter nach Kuba

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Die ideologische Nähe der KPÖ zum kommunistischen Kuba ist evident. Nun drückt sie sich auch in einer Hilfsaktion aus: Landesvorsitzender Alexander Melinz bringt mit vier Aktivisten Hilfsgüter auf den Inselstaat, der wirtschaftlich am Boden liegt.

Bei der traditionellen Demonstration der steirischen KPÖ am 1. Mai waren sie nicht zu überhören und zu übersehen: die Solidaritätsbekundungen mit Kuba. Der Inselstaat in der Karibik ist seit mehr als 60 Jahren eine kommunistische Einparteiendiktatur. Eine Öl-Blockade der USA sorgt heuer de facto für einen Zusammenbruch der Wirtschaft. Strom, Lebensmittel, Wasser, Medikamente, Hygieneartikel – alles ist knapp. 

Nun fliegen fünf Aktivisten der steirischen KPÖ in einer Solidaritätsaktion nach Kuba, darunter auch der Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Alexander Melinz. Im Gepäck sind Hilfsgüter im Wert von 20.000 Euro, die durch Spenden gesammelt wurden: Medikamente, Menstruationsartikel, Kinderspielzug. Sie werden laut einer Aussendung der Partei direkt an das Krankenhaus „Ciro Redondo Garcia“ in Artemisa, an die Föderation der kubanischen Frauen sowie an ein Waisenhaus in Cienfuegos übergeben. 

„Internationale Solidarität wichtiger denn je“
Begründet wird die Unterstützung auch damit, dass Kuba selbst über Jahrzehnte internationale Solidarität gelebt und Zehntausende Ärztinnen und Ärzte in viele Regionen der Welt gesandt habe. „Mit unserer Reise wollen wir einen konkreten Beitrag leisten und zeigen, dass die Menschen in Kuba nicht alleine gelassen werden. Gerade in Zeiten, in denen die kubanische Bevölkerung unter großen Versorgungsproblemen leidet, ist internationale Solidarität wichtiger denn je“, wird Melinz zitiert.