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Sturms Gala hatte für Fans schalen Beigeschmack

Sturms Gala hatte für Fans schalen Beigeschmack

Die Freude über Sturms erfolgreichen Europacup-Auftritt gegen Heart of Midlothian wurde am Dienstag für viele Anhänger getrübt: Straßenbahnen kamen nicht, und die Gegend rund ums Stadion gleicht einer Gastrowüste.

Mit dem 4:0 über den schottischen Vizemeister Heart of Midlothian ist Sturm ein Traumstart in die neue Saison geglückt – knapp 16.000 Zuschauer verwandelten dabei das Liebenauer Stadion in ein Tollhaus. Allerdings mischte sich bei vielen Besuchern auch ein schaler Beigeschmack in die Freude über die Gala von Hödl, Weinhandl & Co. Das ging damit los, dass der Weg zum Stadion wieder einmal äußerst beschwerlich war.

Die Straßenbahnen der Linie 4, so man überhaupt eine erspähte, waren restlos überfüllt – viele Anhänger bemängelten, dass die Einschübe viel zu spät vom Jakominiplatz abfuhren. „Wir haben aber, wie immer bei ausverkauften Spielen, drei Einschub-Garnituren vor dem Match und sechs danach im Einsatz gehabt. Das reicht von den Kapazitäten her“, ist Holding-Sprecher Gerald Zaczek-Pichler sicher. Allerdings stoppte die Polizei aufgrund des Fanmarschs der Schotten gegen 19 Uhr den kompletten Verkehr – auch Straßenbahnen waren davon betroffen.

Gastrostände fehlten
Bei der Arena angekommen, ist der Charme des Stadionvorplatzes enden wollend – er steht quasi symptomatisch für das Verhältnis der Grazer Politik zum Fußball. Am Dienstag kam hinzu, dass die Fans auch noch am Trockenen saßen. Mehrere Gastro-Stände fehlten diesmal. „Ein Food-Truck-Betreiber hat leider krankheitsbedingt abgesagt“, weiß Bruno Hütter vom SK Sturm. Dazu kommt, dass die Stände vor dem Stadion-Beisl ebenfalls nicht aufgebaut waren – auch die legendäre Dampflok hatte nur den Außenbereich geöffnet. Zumindest mussten diesmal nur die Fans von der Insel ihren Frust runterspülen.

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