„Wenn ich an die Heim-Weltmeisterschaft im März im Montafon denke, bekomme ich jetzt schon ein Glitzern in den Augen“, verrät ÖSV-Snowboardcrosser Jakob Dusek mit einem breiten Grinser. Dort könnte der Niederösterreicher einen ganz speziellen Coup landen, sich seine zweite Goldmedaille nach 2023 in Georgien sichern und eventuell auch auf die Spuren von Ester Ledecka wandeln?
„Wirklich gewaltig, was sie in Sölden und hier mit dem vorhandenen Schnee alles geschafft haben“, strahlt Jakob „Jacky“ Dusek mit der Sonne über dem Pitztaler Gletscher um die Wette. Der Niederösterreicher, der am 19. November seinen 30. Geburtstag feiert, trainierte mit dem ÖSV-Team zuerst in Sölden, wo der Fokus auf Startübungen lag. „Da sind wir 20 Sekunden geradeaus gefahren“, erzählt der Olympia-Dritte von Mailand/Cortina. „Außer uns waren nur unsere Skicrosser dort. Am letzten Tag waren dann auch die französischen Skicrosser eingeladen. Generell war es aber relativ privat und wir hatten einen sehr schnellen Umlauf.“