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Traum-Rekord der Staffel bei Williams-Debüt

Traum-Rekord der Staffel bei Williams-Debüt

Der nächste Staffel-Rekord für Österreichs Sprinterinnen: In Regensburg hat das Quartett mit der neuen 100-m-Rekordlerin Isabel Posch als Schlussläuferin die erst vor 14 Tagen in Villach aufgestellte Bestmarke von 43,77 um 66 Hundertstel auf sensationelle 43,11 Sekunden verbessert! Dabei feierte Christania Williams, frühere Weltklasse-Sprinterin von Jamaika, einen Traum-Einstieg als Österreicherin – erster Start und gleich Rekord. Geht nicht besser!

Christania Williams hatte vor einem Jahr Trainer Philipp Unfried geheiratet, wurde Österreicherin und ist seit dem 30. November 2025 für den ÖLV startberechtigt. Die Hallen-Saison hatte sie noch ausgelassen, da sie als Anschieberin im Zweierbob von Katrin Beierl auch bei den Olympischen Winterspielen in Cortina (Neunte) im Einsatz war – jetzt aber erfolgte ihre großartige Premiere im Leichtathletik-Nationalteam. Sie lief in Regensburg bei der Sparkassen-Gala als Startläuferin, gefolgt von Leni Lindner, Karin Strametz und Isabel Posch. Mit dem neuen Rekord hat das Quartett einen der 16 Startplätze für die EM in Birmingham (10. bis 16 August) fix

2016 in Rio de Janeiro Olympia-Zweite
Mit Williams, die gegenüber Villach für Patricia Brunninger ins Team gekommen war, hat Österreich jetzt also eine weitere Topläuferin in den Reihen. Ihre ganz große Zeit hatte die 30-Jährige vor einem Jahrzehnt. Bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 lief sie als Dritte im Semifinale ihre 100-m-Bestzeit von 10,96, wurde dann im Finale Achte. Gemeinsam mit Elaine Thompson, Veronica Campbell-Brown und Shelly-Ann Fraser-Pryce, also den berühmten Jamaika-Sprinterinnen, holte sie in der Sprintstaffel in 41,36 die Silber-Medaille. Ein Jahr später gewann sie mit Jamaika über 4 x 100 m auch WM-Bronze in London.

Zwei große Siege in Zürich
Neben ihren 10,96 von Rio lief sie vor zehn Jahren in Kingston mit 10,97 ein weiteres Mal unter 11,00 Sekunden. Wie sensationell schnell Williams einst war, zeigt auch, dass sie zweimal bei der legendären „Weltklasse“ in Zürich die 100 m gewann – und zwar 2016 und 2017, in ihren beiden besten Jahren, als sie insgesamt zehnmal schneller als 11,10 lief. Dass Williams immer noch eine Klasse für sich ist, hatte sie zuletzt gezeigt: Mit 11,24 und 11,28 wies sie 2024 und 2025 starke Jahresbestzeiten auf. Sie ist eine tolle Verstärkung in Hinblick auf die EM.

Gold bei der Jugend-WM
All diese großen Sprints der ehemaligen Jamaika-Sprinterin habe ich bei Olympia, WM und in Zürich live erlebt, wobei meine persönliche Erinnerung an sie noch weiter zurückgeht. Als Williams bei der U18-WM in Lille 2011 mit Jamaika Gold mit der Staffel und Bronze über 100 m holte, war ich Press Delegate des Leichtathletik-Weltverbandes und führte sie durch die Mixed-Zone zu den Interviews …

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