Der Absturz geht weiter: Der Brite Jack Draper musste sich beim Masters in Montreal dem Franzosen Terence Atmane mit 3:6, 6:2 und 2:6 geschlagen geben. Bereits während der Partie flossen dem 24-Jährigen Tränen über die Wangen.
Vor rund einem Jahr lag Jack Draper noch auf Rang vier der ATP-Weltrangliste, jetzt ist die britische Tennis-Hoffnung nur noch auf Platz 143 zu finden. In Montreal gab es mit der Erstrundenniederlage den nächsten herben Rückschlag.
„Sehr komplexe“ Verletzung
In der jüngeren Vergangenheit hatte Draper immer wieder mit Schmerzen in seinem linken Schlagarm zu kämpfen. Zuletzt sprach er von einer „sehr komplexen“ Verletzung.
Beim Duell mit Atmane machte sich im dritten Satz plötzlich Verzweiflung breit. Nach einem Seitenwechsel brach Draper in Tränen aus. Aus Sorgen um seinen Arm? Draper spielte die Partie jedenfalls noch zu Ende.
„Verletzung lässt ihn einfach nicht in Ruhe“
„Diese Tränen deuten darauf hin, dass er immer noch unter den Schmerzen seiner Armverletzung leidet, die ihn einfach nicht in Ruhe lässt“, meint zumindest die „Daily Mail“. Bleibt nur zu hoffen, dass der Brite schon bald wieder schmerzfrei seiner großen Leidenschaft nachgehen kann ...