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Trump flog erstmals mit neuer Air Force One

Trump flog erstmals mit neuer Air Force One

US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch erstmals mit der neuen Maschine Air Force One geflogen – einem umstrittenen Geschenk des Emirats Katar. Das Flugzeug sei „wunderschön“, sagte der Politiker vor dem Jungfernflug in den US-Bundesstaat North Dakota.

Die Luxus-Boeing 747 habe die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler „ziemlich wenig“ gekostet, sagte Trump weiter. Sie hätten lediglich die sicherheitstechnische Aufrüstung „auf präsidiales Niveau“ bezahlt. „Offen gesagt könnten wir ein Flugzeug wie dieses gar nicht bauen, weil wir nicht bereit wären, das nötige Geld auszugeben“, fügte der Präsident hinzu. Die Boeing verfügt über Liegesitze, Holzvertäfelung und ein Präsidentensiegel auf Sicherheitsgurten. Sie soll vorübergehend die beiden veralteten Präsidentenmaschinen der Air-Force-One-Flotte ersetzen, bis ein neuer Flieger zur Verfügung steht.

Wie berichtet, war das Geschenk im Frühling 2025 bekannt geworden. Die Demokratische Partei, aber auch Anhängerinnen und Anhänger Trumps äußerten Kritik. Katar unterstütze islamistische Terrorgruppen, hieß es etwa. Die US-Verfassung verbietet der Regierung, Geschenke, Titel oder Ähnliches „von einem König, Prinzen oder ausländischen Staat“ ohne Zustimmung des US-Kongresses anzunehmen. Um den Verdacht der Bestechlichkeit Trumps auszuräumen, ging die 400 Millionen US-Dollar teure „Spende“ offiziell an das Verteidigungsministerium.

Fortschritte bei den Iran-Verhandlungen
In der katarischen Hauptstadt Doha finden derzeit indirekte Gespräche über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz und einen dauerhaften Waffenstillstand statt. „Die Denuklearisierung des Iran kommt gut voran“, sagte Trump am Mittwoch. „Es waren sehr gute Treffen, und wir werden sehen.“ Die Verhandlungen, die von Vertretern aus Katar und Pakistan vermittelt werden, hatten am Dienstagabend begonnen und dauerten am Mittwoch an.

Grundlage ist ein im Juni unterzeichnetes 14-Punkte-Abkommen, das unter anderem die Wiedereröffnung der Meerenge von Hormuz und eine 60-tägige Frist für Verhandlungen über ein dauerhaftes Friedensabkommen vorsieht. Zuletzt hatten sich beide Seiten darüber gestritten, wie der Deal auszulegen ist. An den Gesprächen nehmen aktuell Unterhändler und Fachleute teil. Der Schiffsverkehr ist zuletzt zum Teil wieder angelaufen. Die Wiedereröffnung verlaufe jedoch unregelmäßig, unvorhersehbar und nicht vollständig transparent, sagte Vandana Hari vom Analysehaus Vanda Insights.

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