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Trump-Ministerium gibt zu: Es waren keine Vandalen

Trump-Ministerium gibt zu: Es waren keine Vandalen

Jetzt also doch! Das US-Justizministerium hat zugegeben, dass die Schäden am historischen Becken in Washington durch das beauftragte Bauunternehmen entstanden sind. Präsident Donald Trump gab bisher Vandalen die Schuld, die es gar nicht gab.

Das US-Justizministerium hat am Freitag in einem Gerichtsdokument eingeräumt, dass der Schaden am historischen Wasserbecken am Lincoln Memorial in Washington durch mangelhafte Arbeiten des für die Renovierung beauftragten Bauunternehmens verursacht wurde.

Das Ministerium will den Gerichtsunterlagen zufolge seine Anklage gegen einen ehemaligen US-Olympiateilnehmer wegen Vandalismus am neu renovierten „Reflecting Pool“ fallen lassen.

Peinliches Unterfangen für Trump
Der historische Pool wurde in diesem Jahr als Teil der Pläne des US-Präsidenten Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt im Rahmen eines 14,7 Millionen Dollar (12,2 Mio. Euro) schweren Auftrags ohne Ausschreibung trockengelegt und neu gestaltet.

Die Entscheidung Trumps hatte Diskussionen ausgelöst. Am 6. Juni verkündete der US-Präsident, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Über Wochen betonte der Republikaner zudem, dass er die Renovierung persönlich begleitet habe, was die Posse für ihn noch peinlicher machte.

Denn weniger als zwei Wochen nach dem Ende der Arbeiten blätterte die frische Farbe im Pool vom Grund ab und verteilte sich im Becken. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt Vandalismus für die Schäden am Pool verantwortlich gemacht, ohne dafür Beweise vorzulegen.

Dadurch litt zuletzt auch die Wasserqualität des Beckens – und verfärbte sich grün. Experten sprachen von einem „starken Algenbefall“. Das von Trump beauftragte Unternehmen für die Filtertechnik trägt ausgerechnet den Namen „Greenwater Services“. Der Name ist Programm, könnte man meinen. JJ Cafaro, ein Großspender des US-Präsidenten, leitet die Firma.

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