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Trump schließt Angriffe bis zum 3. November aus

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Nach entsprechenden Berichten hat US-Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert – zumindest bis zum 3. November. „Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Das Weiße Haus führe derzeit „konstruktive Gespräche“ mit Teheran, schrieb Trump weiter. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hatte zuvor auf seinem Telegramkanal mitgeteilt, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe. Man habe einen „Sieben-Tage-Plan“ übermittelt und eine Antwort bekommen, darauf wolle man nun in wenigen Tagen reagieren.

Zuvor hatten mehrere US-Medien darüber berichtet, dass die Regierung in ihrem festgefahrenen Krieg neue Angriffe auf Ziele im Iran erwäge. Dabei könnten größere Militäreinsätze in den kommenden Wochen noch vor den wichtigen US-Zwischenwahlen wieder aufgenommen werden, schrieben etwa das Nachrichtenportal „Axios“ und der US-Sender NBC News.

Krieg in den USA unbeliebt
Der Iran-Krieg ist unter den US-Amerikanerinnen und US-Amerikanern unbeliebt, weil die Lebenshaltungskosten und Spritpreise aufgrund der Blockade der Straße von Hormuz nach oben geklettert sind. Eine neue militärische Eskalation würde die Ölpreise weiter verteuern. Das wäre ein Nachteil für die Republikanische Partei bei den anstehenden Wahlen.

Putin will zur „Lösung dieser Situation beitragen“
Der russische Staatschef Wladimir Putin hat jetzt dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian zugesichert, „alles“ zu tun, um zu einem Ende des Krieges in der Golfregion beizutragen. „Wir sind bereit, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um zur Lösung dieser Situation beizutragen“, sagte Putin bei einem Treffen mit Pezeshkian am Donnerstag in Turkmenistan. Auch der Iran unternehme „echte Anstrengungen“, um den Krieg zu beenden.

Dem Kreml wird vorgeworfen, der iranischen Seite Zielortungsdaten zur Verfügung gestellt zu haben, um US-Ziele in der Golfregion anzugreifen. Teheran wiederum soll Russland die Technologie für Drohnen und Kurzstreckenraketen im Ukraine-Krieg geliefert haben.