Unis: „Nicht jede Stelle muss nachbesetzt werden“
Die Universitäten schlagen Alarm, die Wissenschaftsministerin hält dagegen: Eva-Maria Holzleitner spricht im „Krone“-Interview Klartext über den Sparkurs, die umstrittene Linzer IT:U und ihre frühere Kritik an der Digital-Uni. Auch zur Landtagswahl 2027 lässt sie aufhorchen.
„Krone“: Frau Ministerin, für Österreichs Universitäten stehen in den kommenden drei Jahren 16 Milliarden Euro zur Verfügung. Jetzt schlagen die Rektoren Alarm, warnen vor Einschnitten und Personalabbau. Verstehen Sie die Sorgen?
Eva-Maria Holzleitner: Natürlich will jede Ministerin und jeder Minister mehr Geld für das eigene Ressort. Wir haben durch harte Verhandlungen mit dem Finanzministerium noch einmal 235 Millionen Euro zusätzlich herausgeholt, damit das Budget auf dem bisherigen Niveau bleibt. Sparen ist natürlich nicht lustig. Aber es geht nicht, dass alle sagen, wir müssen den Staatshaushalt in Ordnung bringen, nur bitte nicht bei mir.