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Virus und WM-Aus für Stürmer! Sorgen bei Kolumbien

Virus und WM-Aus für Stürmer! Sorgen bei Kolumbien

Nach 2014 könnte Kolumbien bei einer Weltmeisterschaft zum zweiten Mal ins Viertelfinale einziehen. Vor dem Duell mit der Schweiz plagen die Südamerikaner aber das WM-Aus von Jhon Cordoba, sowie eine Grippewelle. Zeit zur Regeneration hat man aber kaum. Insgesamt hat das Team seit Beginn der Endrunde bereits 12.600 Reisekilometer zurückgelegt.

Zwölf Jahre ist es her, dass Kolumbien mit dem Einzug ins Viertelfinale in Brasilien den größten WM-Erfolg des Landes feierte. Auch heuer präsentierte sich die Mannschaft stark, vor allem in der Defensive. In den bisherigen vier Partien kassierte man lediglich beim Auftakt gegen Usbekistan ein Gegentor. Nun werden die Sorgenfalten auf der Stirn der Südamerikaner aber größer.

Denn Ex-Bundesliga-Profi Jhon Cordoba, der in Deutschland für Mainz, Hertha und Köln spielte, verpasst die weiteren Partien. „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können“, bestätigte Trainer Nestor Lorenzo. Der 33-jährige Cordoba zog sich im Sechzehntelfinale gegen Ghana eine Muskelverletzung zu, Details wurden keine genannt.

„Viele von uns sind betroffen“
Erschwert wird der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale gegen die Schweiz durch einen Grippewelle. James Rodriguez, der gegen Ghana bereits zur Pause ausgewechselt werden musste, erklärte: „Es geht ein hartnäckiger Virus um, und viele von uns sind betroffen.“ Viel Zeit zum Regenerieren blieb den Cafeteros bisher bei der Endrunde noch nicht.

12.600 Kilometer zurückgelegt
Denn die Kolumbianer mutierten zu regelrechten „Kilometerfressern“! Die bisherigen Spiele bestritten sie in Mexiko-Stadt, Guadalajara, Miami und Kansas City. Das Achtelfinale steigt nun in Vancouver. Heißt: Insgesamt hat Kolumbien rund 12.600 Reisekilometer nach Luftlinie zurückgelegt. Mit 2530 Kilometern war der letzte Trip von Kansas City nach Vancouver besonders lang. Mittlerweile hat man bereits in allen vier Zeitzonen gespielt.

Die Schweiz hingegen blieb stets in der gleichen. Die Nati bestreitet auch ihr fünftes WM-Spiel an der Westküste. Und dabei könnte man erstmals seit 1954 wieder in ein Viertelfinale bei einer Weltmeisterschaft einziehen.

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