Vor rund einem Jahr sorgte die Frühgeburt seines Sohns Thomas bei Sepp Straka für bange Momente. Heute geht es dem kleinen Mann bestens. „Uns fehlen immer noch die Worte“, so Strakas Schwägerin Lindy.
Die Saison auf der PGA-Tour hat bei Sepp Straka Spuren hinterlassen. Stirn und Kopf sind durch den Sonnenschutz der Kappe hell geblieben, ab den Augen hat sein Gesicht einen braunen Teint. So kontrastreich wie die Saison von Österreichs bestem Golfer. Sehr starke Resultate (Platz zwei im Jänner in Pebble Beach) wechselten mit weniger guten Platzierungen (verpasste Cuts bei den US Open und der PGA Championship). Auch wenn der Wiener heuer bisher keinen Sieg landen konnte, war es trotzdem eine überdurchschnittliche Saison: 4,2 Millionen Dollar Preisgeld und Platz 37 im FedEx-Cup.
Ab morgen spielt der 33-Jährige nach zweiwöchiger Turnierpause bei der Wyndham Championship das letzte Turnier vor den anstehenden Play-off-Events der besten Golfserie der Welt. Bei der FedEx St. Jude Championship in Memphis (Top 70 der Saisonwertung) ist Straka ab dem 13. August fix dabei, bei der BMW Championship in St. Louis (Top 50) eine Woche später ziemlich sicher auch. Bei beiden Turnieren geht es um 20 Millionen Dollar Preisgeld. Und auch für die mit 40 Millionen Dollar Preisgeld dotierte Tour Championship in Atlanta (Top 30) ab 27. August kann sich Straka qualifizieren.
Emotionales Posting
Beim großen Finale war der zweifache Familienvater in den letzten vier Jahren immer dabei. 2025 wurde sein Start allerdings von der Frühgeburt seines Sohns Thomas überschattet. Heute geht es dem kleinen Mann bestens. Schwägerin Lindy schrieb Anfang der Woche in einem emotionalen Posting: „Thomas ist die wunderbare Verkörperung von Freude, Gottes Treue und unzähligen erhörten Gebeten. Ein Jahr später fehlen uns immer noch die Worte und wir sind stets ein wenig gerührt.“