Politik

Was unterwanderte Demonstrierer wissen müssen

Was unterwanderte Demonstrierer wissen müssen

Zerstörte und geplünderte Läden – egal ob Luxusjuwelier für die Superreichen oder Textil-Billighändler für die Jungen. Noch absurder: In sozialen Netzwerken sieht man auch Szenen wie das Eindreschen blindwütiger Krawallmacher auf Reihen von Leihfahrrädern (!), nebenan werden Glasscheiben von Bushaltestellen mit brutaler Wucht zertrümmert – Haltestellen-Häuschen, in denen Obdachlose bei Regen Schutz finden.

Egal, wie die Tatorte heißen – Paris, Nizza, Mailand, Berlin, Madrid oder Barcelona: Die vermummten dunklen Gesellen lassen ihre ungezügelte Zerstörungswut an allem aus, was ihnen vor ihre Eisenstangen läuft. Sie sind nicht zu bremsen.

Dabei schließen sich die gewalttätigen Rowdys an friedliche junge Demonstranten an. Die teils obskuren Organisatoren der Demos bieten ein ganzes Bündel an Protestthemen an – so, dass viele Junge wenigstens teilweise im wahrsten Sinne des Wortes mitgehen können: für bessere Schulen und Klimaschutz, gegen steigende Lebenshaltungskosten, ungerechte Lastenverteilung oder zu viel Überwachung sowie Wehrpflicht und Aufrüstung. Vorgeblich wird zum friedlichen Protest wie am gestrigen Halloween-Tag aufgerufen.

Doch häufig bleiben die Proteste nicht einmal beim Einsatz von Polizei-Hundertschaften und angesichts vorsorglich mit Spanplatten vernagelter Geschäfte friedlich. Was die von Randalierern unterwanderten Demonstrierer wissen müssen: Sie provozieren so, dass die Gesellschaft ihnen gegenüber das Verständnis verliert und sich quasi mit „vernagelt“.

Kommen Sie gut durch den Sonntag!

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