Sport

Weg von Adidas! Coup bei deutschem Weltmeister

Weg von Adidas! Coup bei deutschem Weltmeister

Paukenschlag in der HYROX-Szene! Doppel-Weltmeister Tim Wenisch wechselt von Adidas zu Nike. 

Wie die „Bild“ berichtet, hat der Deutsche einen weltweiten Ausrüstervertrag mit dem US-Sportartikelriesen unterschrieben. Bereits beim ersten Elite-Rennen der neuen Saison am kommenden Freitag in Hamburg soll Wenisch mit einem noch unveröffentlichten Nike-Schuh an den Start gehen. Der 28-Jährige wird demnach einen Prototyp des „Nike Hybrid Fly“ tragen, der erst im Frühjahr oder Sommer 2027 auf den Markt kommen soll. Damit folgt Wenisch gewissermaßen dem deutschen Fußball-Nationalteam: Auch der DFB wechselt zum 1. Jänner 2027 von Adidas zu Nike.

„Da geht ein Kindheitstraum in Erfüllung“
„Ich lebe meinen Traum. Es ist für mich ein unheimlich schönes Gefühl, mit Nike einen so starken, globalen Partner an meiner Seite zu haben. Da geht ein Kindheitstraum in Erfüllung“, so Wenisch gegenüber der „Bild“. „Nike wird mir dabei helfen, meine Ziele und Träume zu erreichen. Sie arbeiten wahnsinnig penibel an neuen Materialien und an Schuhen. Man merkt einfach, dass sie mich besser machen wollen und mit mir gemeinsam die letzten paar Prozent herauskitzeln möchten.“

Der Deutsche zählt zu den erfolgreichsten Athleten der noch jungen Sportart, die 2017 vom ehemaligen Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste und Sportevent-Manager Christian Toetzke in Hamburg ins Leben gerufen wurde. 2025 krönte sich Wenisch sowohl im Einzel als auch im Doppel (mit Österreichs Aushängeschild Alexander Roncevic) zum Weltmeister.

Olympiasieg als Karriereabschluss?
Bei der Hyrox-Weltmeisterschaft 2027 in Hongkong will Wenisch erneut den Titel holen. Sollte Hyrox ins olympische Programm aufgenommen werden, könnte er zudem 2032 in Brisbane um Gold kämpfen. Entsprechende Überlegungen gibt es bereits. Wenisch wäre dann 34 Jahre alt.

Für diesen Fall hat er sogar schon einen ganz besonderen Karriereabschluss im Kopf. „Ich habe mir schon ausgemalt, dass ich nach meinem Olympiasieg dort meine Karriere beenden werde“, verrät er mit einem Schmunzeln.

Vielleicht verpasst