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Wieder drang Wasser in die Festspielhäuser ein

· Culture

Wie schon 2018 kam es auch am Sonntag durch einen Starkregen zur feuchten Überraschung für Besucher im Haus für Mozart und im Großen Festspielhaus. An gleich zwei Stellen trat Wasser ein. Das Kulturfestival appelliert erneut an die Dringlichkeit der Sanierung.

Dem Sommergewitter waren die Besucher der Premiere „Ariadne auf Naxos“ noch knapp entkommen. Dachten sie zumindest. Während der Weg ins Haus Mozart noch trocken blieb, kam es wenig später im Gebäudeinneren zur feuchten Überraschung. Die enormen Regenmassen, die in kurzem Zeitraum am Sonntagabend über der Stadt niedergingen, bahnten sich ihren Weg auch in die Festspielhäuser. An gleich zwei Stellen kam es zu Zwischenfällen. Einmal drang Wasser von oben durch das Dach ein, einmal von unten durch einen Abfluss.

Im Großen Festspielhaus konnten die Bestandsabflüsse nach Angaben des Kulturfestivals die enormen Wassermassen nicht aufnehmen. Im Foyerbereich sprudelte das Wasser schließlich aus einem Abfluss am Boden. Mitarbeiter und Festivalbesucher standen schuhsohlenhoch im Wasser. Mit mehreren Fetzen und vielen flinken Händen konnte das Gröbste rasch beseitigt werden, berichteten anwesende Besucher der „Krone“.

Im Haus für Mozart tropfte es während der Opern-Premiere von der Foyer-Decke. „Dieses Ereignis zeigt umso mehr, wie dringend nötig das Sanierungsprojekt Festspielbezirk 2030 ist. Im Rahmen dessen werden Vorkehrungen getroffen, um künftig solche Auswirkungen zu verhindern“, heißt es vom Kulturfestival. Bereits im Jahr 2018 kam es zu ähnlichen Vorfällen. Damals tropfte es im Großen Festspielhaus sogar auf Gäste.

Edtstadler will Umbau-Budget spürbar kürzen
Ab Herbst 2028 ist das Große Festspielhaus für zwei Saisonen für Sanierungsarbeiten gesperrt. Bei den Ausgaben für den Umbau will Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) aber eine Kürzung um rund 20 Prozent vornehmen.