Sport

Wieder ein Festspieltag für die Mozartstädter

Wieder ein Festspieltag für die Mozartstädter

Mit dem 1:5 setzte es für Austria Lustenau erneut eine Schlappe gegen die Roten Bullen, Trainer Mader war zur Halbzeit sauer auf sein Team. Ein Sieg war zwar nicht zu erwarten, trotzdem aber hängen die Grün-Weißen nun in der Bundesliga weit hinter den Erwartungen.

Immer wenn die Bullen auf Lustenau treffen, sind Salzburger Festspiele angesagt. Auch diesmal musste die Austria fünf Mozartkugeln schlucken. Immerhin gelang Albin Gashi in der Nachspielzeit mit dem 5:1 ein historisches Tor. Es war der erste Lustenauer Treffer gegen die Bullen überhaupt. Fast wäre noch ein zweites hinzugekommen, doch Dominik Weixelbraun startete beim vermeintlichen 5:2 aus dem Abseits. Doch nicht nur die Bilanz gegen die Bullen (1:31 Tore in sechs Spielen) ist verheerend, auch die Auftritte nach der Länderspielpause sprechen für die Defensive eine deutlich negative Sprache. In vier Ligaspielen kassierte man 18 Gegentore und holte keinen Punkt. „Die Tore fallen viel zu einfach, da müssen wir viel konsequenter verteidigen“, ging auch Abwehrspieler Fabian Gmeiner hart ins Gericht.

Passive Zuschauer
Bei den ersten drei Gegentoren war die Lustenauer Hintermannschaft mehr passiver Zuschauer als aktiver Teilnehmer am Spielgeschehen. Die Salzburger Angreifer konnten nach Belieben durchmarschieren, wurden kaum attackiert. „Da haben wir sämtliche Tugenden vermissen lassen, gefühlt keinen einzigen Zweikampf gewonnen und nicht einmal ein Foul begangen. So kannst du in Salzburg nicht bestehen“, war Trainer Markus Mader in der Halbzeit stocksauer. Was dem Coach besonders aufstieß: „Wenn wir den Ball verloren haben, sind einige Spieler einfach stehen geblieben und drückten offenbar Schierli die Daumen, dass er den Ball hält.“

Spielfreudige Salzburger
Der Lustenauer Keeper gab auch tatsächlich sein Möglichstes, stand aber gegen eine spielfreudige Salzburger Mannschaft oft genug auf verlorenem Posten. Erst nach dem 5:0 kehrte bei den Hausherren etwas der Schlendrian ein, dadurch kamen auch die Grün-Weißen offensiv zu einigen Möglichkeiten, von denen eine zur Resultatkosmetik genutzt wurde.

Vielleicht verpasst