Sport

WM-Eklat? „Ein Anruf, und die Sache war erledigt!“

WM-Eklat? „Ein Anruf, und die Sache war erledigt!“

Neue Aufregung um den größten Skandal der diesjährigen Fußball-WM: Wie vier FIFA-Insider jetzt gegenüber der „New York Post“ bestätigt haben, hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Rote Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun eigenhändig zurückgenommen. Direkt nach einem Telefonat mit US-Präsidenten Donald Trump ...

„Infantino sagte Präsident Trump, dass er sich darum kümmern werde. Ein Anruf, und die Sache war erledigt“, haben gleich vier FIFA-Insider gegenüber der renommierten US-amerikanischen Zeitung bestätigt. Aussagen, die zusätzliche Brisanz in die Angelegenheit bringen. 

Denn bisher hatten sowohl Trump als auch Infantino ein Telefonat bestätigt, allerdings hat der FIFA-Boss immer betont, dass er nicht in die Entscheidung, die Sperre gegen Balogun aufzuheben, involviert gewesen ist. „Unsere Position hat sich nicht geändert, ungeachtet dessen, was ungenannte Quellen behaupten“, bleibt man beim Weltverband auch weiterhin bei dieser Version. 

Regeländerung geplant
Balogun, bester Torschütze von Co-Gastgeber USA, wurde nach einem Foul im Sechszehntelfinale mit einer Roten Karte bestraft und hätte demnach auch im WM-Achtelfinale gegen Belgien zuschauen müssen. Nach US-Kritik, auch von Präsident Trump, wurde die Sperre aufgehoben und der Stürmer durfte doch mitspielen. Die deutliche 1:4-Niederlage konnte aber auch er nicht verhindern. 

Mit einer Änderung des Disziplinarkodexes will die FIFA nun offenbar eine Wiederholung der Kontroverse verhindern. Ein entsprechender Vorschlag soll dem FIFA-Council heute bei der ersten Sitzung seit der WM in Zürich vorgelegt werden, hieß es in einem Bericht von „The Athletic“. Ziel sei es demnach, dass automatische Ein-Spiel-Sperren nicht mehr ausgesetzt werden können.

Vielleicht verpasst