Der Traum von der Sensation platzte! Curacao, der bisher kleinste WM-Teilnehmer der Geschichte, ist nach dem 0:2 gegen die Elfenbeinküste ausgeschieden. Harald Buchmayer, Österreichs Honorarkonsul in der Hauptstadt Willemstad, berichtet aber: „Hier wird gefeiert, die Menschen sind unglaublich stolz auf die Mannschaft.“
Donnerstag schlossen auf Curacao alle Geschäfte und Behörden zu Mittag. Um 16 Uhr Ortszeit war der Anpfiff gegen die Elfenbeinküste. Die Stimmung vor dem Match war prächtig, die ganze Hauptstadt Willemstad war blau-gelb geschmückt. Fast jeder trug ein Teamdress, überall wehten Fahnen. Die Stimmung war prächtig, viele Menschen tanzten.
Und auch nach dem 0:2 gegen die Elfenbeinküste feierten die Menschen weiter. Österreichs Honorarkonsul Harald Buchmayer betont: „Hier sind alle unglaublich stolz auf die Mannschaft.“ Bei den Spielern flossen in Philadelpia aber Tränen der Enttäuschung.
Tränen werden trocknen
Aber diese werden trocknen. Und auch ohne einen Sieg kreierte Curaçao bei dieser WM berührende Szenen, die Fußballfans noch lange in Erinnerung bleiben werden. Beispielsweise als Livano Comenencia im Spiel gegen Deutschland zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen hatte und zum Helden seines Landes avancierte.
WM-Rekord bleibt in Erinnerung
Beim heroischen 0:0 gegen Ecuador war dann Torhüter Eloy Room mit sensationellen 15 Paraden überragend und sorgte für einen WM-Rekord für ein Spiel über 90 Minuten. Mit „Blueface hatten sie auch einen der auffälligsten Fans bei den Spielen in Amerika.