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Abseits-Drama um Kroatien und Schweiz-Erlösung

Abseits-Drama um Kroatien und Schweiz-Erlösung

Abseits-Drama bei Kroatien gegen Portugal und die Schweiz gewann erstmals seit 88 Jahren ein WM-K.o.-Spiel. Diesen spannenden Geschichten brachte die WM-Nacht von Donnerstag auf Freitag.

Dramatisch gestaltete sich Portugals Weiterkommen. Nach dominanter, aber torloser erster Hälfte gerieten Ronaldo und Co. in Toronto durch Ivan Perisic (53.) in Rückstand. Der Altmeister leitete per Elfmeter die Wende ein (67.) und löste Pepe als ältesten Torschützen in einer WM-K.o.-Phase ab. Sein Landsmann war bei der WM 2022 beim 6:1-Achtelfinalsieg über die Schweiz 39 Jahre alt gewesen. Goncalo Ramos machte in der 94. Minute den Last-Minute-Erfolg perfekt. Damit trifft am kommenden Montag (21.00 Uhr MESZ) in Dallas der regierende Europameister auf jenen von 2016.

Für den 40-jährigen kroatischen Mittelfeldmotor Luka Modric war es hingegen vermutlich der Abschied von der WM-Bühne. Besonders bitter war das nach Videostudium in der 106. Minute wegen Abseits aberkannte 2:2 durch Josko Gvardiol: Die Entscheidung, dass der Ball zuvor noch von dessen Teamkollegen Igor Matanovic – höchstens mit den Haarspitzen – berührt worden war, sorgte für ungläubige Blicke und Verzweiflung bei den Kroaten. Verantwortlich dafür war der im Ball befindliche Chip, der nachweist, wann und mit welcher Stärke der Ball berührt wird.

Schweiz überwand Algerien mit Leichtigkeit
Weit weniger Dramatik bot die Partie zwischen der Schweiz und Algerien. Fünf Tage nachdem die Nordafrikaner Österreich im letzten Gruppenspiel drei Tore eingeschenkt hatten, blieben sie in Vancouver völlig harmlos. Die effiziente Schweiz kontrollierte die Partie und jubelte dank der Treffer von Breel Embolo (10.) und Dan Ndoye (46.) über den vierten Achtelfinaleinzug in Folge. Zum ersten Mal seit 88 Jahren überstanden die Eidgenossen eine WM-K.o.-Runde.

Am Dienstag (22.00 Uhr MESZ/live ORF 1) geht es erneut in Vancouver gegen den Sieger aus Kolumbien – Ghana um das erste Viertelfinale seit 1954.

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