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Bericht: Offene Fragen bei Festspielbaustelle

· Culture

Nun liegt der Endbericht des Rechnungshofs zum „Festspielbezirk 2030“ vor – und spart nicht an Kritik. Unter anderem wird darin auf eine mögliche Erhöhung der Gesamtkosten hingewiesen, die allerdings noch einer Schwankungsbreite unterliegt. Zudem seien etwa Teile der Finanzierung, Beratungs- und Gutachterkosten nicht klar ausgewiesen.

Eine mögliche Kostenerhöhung der Mega-Baustelle war dem Rechnungshof schon länger ein Dorn im Auge. Nun liegt der fertige Bericht vor und geht von Gesamtkosten von bis zu 636,23 Millionen Euro aus. Prognostiziert waren 532,07 Millionen Euro.

Zudem sei unklar, wie der letzte Bauabschnitt, zu dem unter anderem die Sanierung des Hauses für Mozart zählt, finanziert werde. Die projektierten Kosten lagen hier ursprünglich bei 86 Mio. Euro, eine gesicherte Finanzierung gibt es hier aber noch nicht.

Auch die bereits um drei Jahre verlängerte Bauzeit bis Mai 2033 sorgt beim Rechnungshof für Bauchweh. Er hält dieses neue Zieldatum „aufgrund der bestehenden Risiken für ambitioniert“.

Ob der kaufmännische Direktor, Lukas Crepaz, weiterhin an Bord bleibt und das Projekt beaufsichtigt, ist derzeit unklar. Die Stelle wird ab 1. April 2027 für fünf Jahren neu besetzt. Bereits in den vergangenen Wochen wurden Gerüchte laut, Crepaz wolle sich nicht mehr erneut um den Posten bewerben.