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Bestatter mit Schulden an den Grenzen der Moral

· Culture

Nach dem Erfolgsstreifen „Killviertel“, ein Actionfilm, den Martin Pühringer vor drei Jahren drehte, wird das Mühlviertel schon wieder Schauplatz eines Abenteuers für die Kinoleinwand. Dieses Mal versuchen sich Newcomer: „Stille Beichte“ rund um einen Bestatter wird im Bezirk Freistadt gedreht.

„Filme sind meine Leidenschaft und für mich war immer klar: Ich will einen großen Film drehen“, sagt Thomas Siegl aus Freistadt.

Er hat bisher in einer Videoagentur Praxis gesammelt, nun realisiert er mit einem kleinen Team seinen Spielfilm „Stille Beichte“: „Er wird 90 Minuten dauern, soll in Programmkinos zu sehen sein.“

Kein Teufelspakt, aber an den Grenzen der Moral
Genaue Handlungsdetails verrät Siegl nicht. Nur soviel: „Es geht um einen verschuldeten Bestatter“ und um „Schuld, moralische Grenzen und existenzielle Nöte.“ Wer jetzt an einen Teufelspakt denkt, wird sich irren. Der komme nicht vor, meint Siegl zur „Krone“. Der Film sei als „Komödie mit Krimi-Elementen und als Charakterdrama“ einzuordnen.

„Auf die Leute kann man sich verlassen“
Damit alles auf professionellen Beinen steht, wurde auch „Sieglfilm“, eine Firma mit Sitz in Kematen/Krems, gegründet.

Teil des Teams ist Daria Thalhammer, Sprecherin und Geschichtenerzählerin aus St. Gotthard, sowie mehrere engagierte Laiendarsteller mit Bühnen- und TV-Erfahrung schlüpfen in die Rollen. Die ersten Szenen sind schon im Kasten, auch nächstes Jahr wird noch gedreht. Schauplätze sind Sandl, Windhaag,

Der Film soll im Herbst 2027 ins Kino kommen. Was schon jetzt richtig gut angelaufen ist: „Unser Crowdfunding war ein Erfolg, das hilft uns sehr. Auf die Leute im Mühlviertel kann man sich eben verlassen.“ Übrigens: Man sucht noch Statisten.