Die SPÖ Burgenland richtet erneut eine Forderung an die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK). Dieses Mal geht es um die Honorare für Kassenärzte. Gefordert wird eine faire und bundeseinheitliche Regelung.
Vor sieben Jahren wurde im Burgenland eine Gesundheitsoffensive gestartet. Die SPÖ zieht darüber nun eine positive Bilanz. Verwiesen wird dabei auf Umfragen und Studien, die der Gesundheitsversorgung im Land ein gutes Zeugnis ausstellen. „Das ist ein klares Indiz dafür, dass die burgenländische Gesundheitspolitik wirkt und bei den Menschen ankommt“, betonen SPÖ-Klubobmann Roland Fürst und Gesundheitssprecher Kilian Brandstätter.
Ausbau der Versorgung
Die Zahl der Ärzte in den landeseigenen Kliniken sei in diesem Zeitraum von 324 auf 485 gestiegen – ein Plus von knapp 50 Prozent. Verwiesen wurde zudem auf die neue Klinik Oberwart, die zusätzlichen Angebote in anderen Spitälern sowie die Planungen für das Krankenhaus Gols. „Gesundheit ist kein Luxusgut“, stellte Fürst klar und bekannte sich zum weiteren Ausbau der Versorgung. Zudem sprach er sich gegen neue Belastungen für Patienten aus.
Einheitliche Verträge
Kritik gab es erneut für die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK): Laut dem Klubobmann würde das Burgenland bei den Kassenarzthonoraren pro Fall im Bundesländervergleich an letzter Stelle liegen. „Wir brauchen hier endlich faire und bundesweit einheitliche Verträge“, so Fürst. Eine Forderung, die auch die Ärztekammer Burgenland schon lange erhebt. Der Klubchef gab zudem bekannt, dass sich der Landtag am Donnerstag in einer von der SPÖ beantragten Aktuelle Stunde mit dem Thema Gesundheitsversorgung beschäftigen wird.