Politik

Bundespräsident zeigt: So dramatisch ist die Lage

Bundespräsident zeigt: So dramatisch ist die Lage

Vor wenigen Stunden fiel erneut der Allzeit-Hitzerekord – und die Entwicklung dürfte dramatisch weitergehen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen machte sich mit Klimaexperte Herbert Formayer auf der Wiener Donauinsel ein Bild von der Lage. Der Experte stellt eine düstere Prognose ...

„Das trockene Gras hier hat über 50 Grad, teilweise über 60“, zeigt Formayer von der Universität für Bodenkultur mit einem Messgerät die dramatischen Auswirkungen der Hitzewelle auf der Wiener Donauinsel. Bundespräsident Alexander Van der Bellen machte sich gemeinsam mit dem Experten ein Bild von der Lage und ließ sich von ihm auf den neuesten Stand der Forschung bringen. 

„Wir müssen uns vorbereiten“
Die Prognose ist alles andere als rosig: „Europa reagiert viel stärker und schneller, als wir gedacht haben. Das ist eine ganz extreme Entwicklung, die wir hier erleben.“

Van der Bellen will wissen: „Jetzt haben wir 2026, was wird 2050 sein?“ Man müsse sich vorbereiten, so der Klimaforscher: „Hitze wird eines der zentralen Themen sein, auch in der Landwirtschaft.“ Man werde einiges umstellen müssen, etwa durch den Anbau von Wintergetreide. 

Seit Monaten leidet das Land unter Dürre und Hitzewellen, Niederschlag fehlt und die Landwirte melden bereits deutliche Ernteausfälle. Erst am Mittwochnachmittag wurde im niederösterreichischen Bad Deutsch-Altenburg der Allzeit-Hitzerekord gebrochen, 41,2 Grad Celsius zeigte das Thermometer an. 

Das Staatsoberhaupt hatte im Zuge dessen bereits festgestellt: „Es ist zu heiß und zu trocken in unserem schönen Land.“ Was hilft? „Handeln. Für unsere Heimat.“ 

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