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Ex-Weltfußballer fordert Infantinos Rücktritt

Ex-Weltfußballer fordert Infantinos Rücktritt

Der Druck auf Gianni Infantino wird immer größer! Nach dem Scheitern seiner WM-Privatisierungspläne und dem Vertrauensverlust bei den Verbänden fordert nun der ehemalige Weltfußballer Luis Figo ganz öffentlich den sofortigen Rücktritt des umstrittenen FIFA-Präsidenten.

„Heute schließe ich mich anderen Vertretern aus dem gesamten Fußball an und fordere Gianni Infantino auf, als FIFA-Präsident zurückzutreten. Infantino hat das Amt, das er zu stärken versprochen hatte, herabgewürdigt. Er hat gelogen, getäuscht und versucht, sich auf Kosten des Sports, dem er eigentlich dienen sollte, persönlich zu bereichern“, so der 53-jährige Portugiese auf X.

Und der Weltfußballer von 2001 – immerhin Berater der UEFA – wird sogar noch deutlicher. Figo zu Infantino: „Er hat die Unterstützung seiner Führungskräfte, seiner engsten Berater, der überwiegenden Mehrheit der Menschen, die ihr Leben diesem Sport widmen, und offenbar sogar des Trägers des FIFA-Friedenspreises verloren. Es ist zu spät, seine Würde zu retten, aber es ist noch nicht zu spät, den Fußball zu retten. Er sollte gehen. Jetzt.“ 

FIFA-Wahlen 2027 in Marokko
Infantino hatte nach massivem Widerstand Pläne zurückgezogen, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils der kommerziellen Rechte der FIFA etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einzunehmen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA), wovon Wales Mitglied ist, war den Schweizer danach scharf angegangen. Längst wird auch über die Zukunft Infantinos diskutiert, der seit 2016 an der Spitze des Weltverbands steht.

Im kommenden Jahr stehen Wahlen an. Am 18. März 2027 möchte sich Infantino in Rabat (Marokko) auf dem 77. FIFA-Kongress den Statuten zufolge ein letztes Mal für vier Jahre zum Präsidenten wählen lassen. Doch nun scheint Infantino nicht mehr unantastbar zu sein ...

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