Florian Schlechtleitner ist der neue Chef der Gesundheit Burgenland und der führende Kopf in Sachen digitaler Transformation. Mit der „Krone“ sprach er über seine steile Karriere und seine Ziele. Und er erklärt, warum er auf private Krankenversicherung verzichtet, wie seine Integration im Burgenland gelang und er trotzdem als „Speckknödel-Migrant“ bezeichnet wird – und wieso er auch für den Kultsender FM4 arbeitet.
Mit 1,98 Metern überragt Florian Schlechtleitner die meisten Menschen schon rein physisch. Doch wer dem neuen Geschäftsführer der Gesundheit Burgenland begegnet, merkt rasch: Seine eigentliche Größe liegt nicht in seiner Körperlänge, sondern in seiner Fähigkeit, Technik und Menschlichkeit zusammenzudenken. Seit zwei Monaten führt der 39-jährige Tiroler gemeinsam mit Stephan Kriwanek das größte Gesundheitsunternehmen des Bundeslandes. Rund 2500 Mitarbeiter tragen Verantwortung für die medizinische Versorgung im Burgenland – und Schlechtleitner hat einen klaren Plan, wohin die Reise gehen soll.