Politik

Erster Landeschef offen für die „Spritzer-Novelle“

Erster Landeschef offen für die „Spritzer-Novelle“

Österreichs Ober-Winzer wünschen sich noch mehr Patriotismus im Weinglas – und wollen daher eine „Spritzer-Novelle“ im Weingesetz verankern. Wo „Spritzer“ draufsteht, soll künftig verpflichtend österreichischer Wein drin sein. Mit Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil prostet jetzt auch der erste Landeshauptmann zu.

Die „Spritzer-Novelle“ bekommt Rückenwind aus dem „Land der Sonne“. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) unterstützt die Forderung von Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager und Wein-Burgenland-Chef Herbert Oschep, dass in einen Spritzer künftig nur noch heimischer Wein darf. Doskozil ist übrigens der einzige Landeshauptmann, der in seiner Regierung selbst für die Weinwirtschaft zuständig ist.

„Schmuckenschlager und Oschep sind engagierte und vorausdenkende Interessenvertreter der Weinwirtschaft. Ich unterstütze zu 100 Prozent die Forderung, dass der Spritzer nur mehr aus österreichischem Qualitätswein besteht. Ein Kultgetränk in Rot-Weiß-Rot!“, so Doskozil.

Hoffnung auf Gutachten
Wie berichtet, wollen die beiden Branchenvertreter im Zuge der laufenden Verhandlungen über ein neues Weingesetz verankern, dass überall, wo in Österreich „Spritzer“ draufsteht, auch österreichischer Wein im Glas ist. Rund 500 Millionen „Gspritzte“ werden hierzulande jährlich getrunken. Ein Rechtsgutachten bei Anwalt Johannes Zink ist bereits in Auftrag gegeben. Aperol-Spritzer und ähnliche Mixgetränke sollen vorerst ausgenommen bleiben. Vorerst ...

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