Kultur

Festival-Chef: „Ich wollte heuer keine Franzosen “

Festival-Chef: „Ich wollte heuer keine Franzosen “

Der US-Superstar der Artistenszene, Wes Peden, gastiert heuer neben etlichen anderen internationalen Künstlern beim Winterfest in der Mozartstadt. Ende November geht es los!

„Dieses Jahr wollte ich keine Franzosen“, stellte Winterfest-Chef Robert Seguin, selbst Franzose, am Mittwoch bei der Programmpräsentation klar. Allerdings mit einem breiten Schmunzeln, denn der künstlerische Leiter hat für die heurige Ausgabe des Zirkusfestivals schlichtweg aus vielen anderen Ecken der Welt hervorragende Künstler gefunden.

So werden sich ab dem 25. November in Salzburg unter anderem Artisten aus den USA, Südafrika, Belgien und sogar dem fernen Japan ein Stelldichein geben.

Die japanische Kompagnie Cirquework gilt als Vorreiter der modernen Zirkusszene. Sie verbinden Akrobatik, Tanz und Musik mit gekonnten Lichtinszenierungen und digitalen Einspielungen. In der Produktion „Yoah“ erzählen sie die Geschichte eines jungen Träumers auf seiner Reise durch Angst, Einsamkeit und Hoffnung.

Zip Zap Circus aus Südafrika setzt auf eine motivierende Geschichte aus dem wahren Leben: Ein Straßenjunge aus Kapstadt findet den Weg zum Zirkus und dort schließlich seine Erfüllung.

Einen heldenhaften Aufstieg hat auch der US-Superstar der Szene, Wes Peden vorzuweisen. Der Pop-Punk-Jongleur entkommt bei seiner Jongliershow mehrfach der Schwerkraft. Für seine atemberaubende Fingerfertigkeit wurde er bereits mehrfach mit renommierten Kunstpreisen ausgezeichnet.

Und natürlich darf auch eine französische Kompagnie nicht fehlen: Bei Rasposo verschwimmen Realität und Fiktion, Poesie mischt sich mit Akrobatik.

Das heurige Winterfest startet am 25. November und dauert bis zum 6. Jänner. Ticketpreise werden diese Saison nicht erhöht. Für besondere Gruppen gibt es wieder einige Ermäßigungsmöglichkeiten.

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