Politik

Förderstopp für Wiener Jugendfußballer regt auf

Förderstopp für Wiener Jugendfußballer regt auf

Die Nachricht über das Förder-Aus für das Caritas-Jugendprojekt „Käfig League“ sorgte im „Krone“-Forum für eine Welle der Entrüstung: In weit über 1000 Online-Kommentaren warfen die Leserinnen und Leser der Politik und insbesondere Sportminister Andreas Babler Scheinheiligkeit vor. Eine Auswahl der Reaktionen lesen Sie hier.

„Hauptsache, für das Urinbad bei der Biennale war genug Geld da!“, postete krone.at-User hausmasta. „Die Fußball-Förderung für Kinder streichen, aber so scheinheilig die österreichische Fußballmannschaft am Flughafen mit Glückwünschen verabschieden“, kommentierte Poli-Tick – die „Krone“-Geschichte „Babler streicht Fußball-Förderung“ ließ die Wogen am Montag hochgehen. Im Online-Forum kam es zu mehr als 1000 Kommentaren. Viele können nicht nachvollziehen, warum gerade SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler, der sich so gern als großer Fußballfan gibt, der „Käfig League“ der Caritas keinen Cent mehr zukommen lässt.


„Käfig League“

Dabei werden bei diesem unterstützenswerten Projekt Tausende Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren gefördert, die es sich oft gar nicht leisten können, einem Fußballverein beizutreten. Trainiert wird in öffentlichen Fußball-Käfigen, und das Training halten die Coaches meist ehrenamtlich ab. Es fehlen die Worte ...


Ihre Meinung ist gefragt!

Welche Folgen befürchten Sie für Städte und Ballungsräume, wenn bei niederschwelligen, kostenlosen Sportangeboten für Kinder und Jugendliche gespart wird? Wer steht Ihrer Meinung nach in der Pflicht, einzuspringen, wenn der Bund die Mittel streicht: die Bundesländer, der ÖFB oder private Sponsoren? Diskutieren Sie mit – wir sind gespannt auf Ihre Meinung in den Kommentaren!

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