Glawischnig: „Es wäre Sündenfall ohne Gleichen“
Im aktuellen Politik-Duell zwischen Andreas Mölzer und Eva Glawischnig wird nach der Wahl von Clemens Pig zum neuen Generaldirektor hitzig über die Zukunft des ORF diskutiert. Glawischnig: „Das ist ein absolut undemokratischer Prozess gewesen. Und es wäre ein Sündenfall ohne Gleichen, wenn nun von ihm auch noch die künftigen Direktoren pari-pari nach rot und schwarz bestimmt werden.“
Mölzer wirft vor: „Pig glaubt, er ist jetzt im gewaltigen Luxus-Unternehmen ORF. Aber der Verdacht auf intern vorgekommene sexuelle Belästigungen und politische Verhaberung ist nicht abschließend geklärt worden.“
Streit ums Budget und die Zukunft der Staatsfinanzen
Wie denn die Duellanten das vorige Woche vom Finanzminister verkündete Doppelbudget und die Konsequenzen daraus einschätzen würden? Glawischnig: „Marterbauer hat versucht, uns mit diesem Budget einen rosaroten Bären aufzubinden. Denn er hat davor inhaltlich über die budgetäre Lage nicht die Wahrheit gesagt.“ Mölzer, übereinstimmend: „Inhaltlich ist das Budget nicht seriös.“
Regenbogenparade und Trumps 80. Geburtstag
Im weiteren Verlauf des Duells weitet sich die Diskussion deutlich aus: In Wien sorgt die 30. Regenbogenparade mit rund 320.000 Menschen unter dem Motto „Sichtbar seit 1996“ für neue Reibungspunkte und die Frage, wie die beiden Streithähne dazu stehen würden. Und auch international geht der Blick weiter in die USA, wo Donald Trump kurz nach seinem 80. Geburtstag groß gefeiert wurde, samt politischer Botschaften, die noch nachhallen.
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