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Heino und FPÖ zoffen sich: „Schlichtweg falsch!“

· Politics

Kultsänger Heino sorgt bei der FPÖ offenbar für hohen Blutdruck: Der 87-Jährige hat nach eigener Aussage ein Auftrittsangebot zur 70-Jahrfeier der Freiheitlichen ausgeschlagen. Die Blauen sind erzürnt – und sprechen von einer „schlichtweg falschen“ Darstellung des Künstlers. 

Heino möchte sich nicht von der FPÖ vor „den Karren spannen“ lassen. Für keine Partei – unabhängig von der Gesinnung. Das sagte der Kultstar zumindest der deutschen „Bild“-Zeitung. Die Partei hätte ihn als Stargast für ihr 70-Jahre-Jubiläumsfest am Wiener Stephansplatz buchen wollen.

Nach Informationen der deutschen Zeitung hätte eine Gage von 100.000 Euro im Raum gestanden, doch Heino lehnte ab. Alles Quatsch, sagt die FPÖ. Es sei genau umgekehrt gewesen. „Die FPÖ hat im Vorfeld der Veranstaltung mit vielen Künstlern oder deren Management Kontakt aufgenommen, um herauszufinden, welche Künstler am 20. Juni 2026 überhaupt verfügbar sind“, hieß es aus der Parteizentrale.

Im Rahmen dessen hätte man auch mit dem Management von Heino Kontakt aufgenommen – und tatsächlich sei ein „absurder Preis“ verlangt worden. Daraufhin hätte die Partei den Kontakt abgebrochen. „Richtig ist also: Nicht Heino hat die FPÖ abblitzen lassen, sondern umgekehrt.“ Die Partei sei bereit, diese „Falsch-Behauptung“ auch gerichtlich zu bekämpfen.

Heino streitet auch mit der AfD
Übrigens liegt Heino auch mit einer deutschen Rechtspartei im Clinch. Ein AfD-Politiker hatte im Wahlkampf unerlaubt mit dem Slogan „Am Sonntag würde Heino Felix wählen“ und dem Lied „Blau blüht der Enzian“ geworben.

Heino wehrte sich erfolgreich und erwirkte eine Unterlassungserklärung. Nun geht der Sänger einen Schritt weiter: Über seinen Anwalt wurde beim Landgericht Innsbruck – Heino wohnt mittlerweile in Kitzbühel – Klage auf Schadenersatz eingereicht. Er fordert vom AfD-Kreisverband Uckermark und dem verantwortlichen Politiker Felix Teichner jeweils 30.000 Euro, also eine Gesamtsumme von 60.000 Euro.