Politik

Mieten für 1 Million Wohnungen werden eingefroren

Mieten für 1 Million Wohnungen werden eingefroren

Die Wohnkosten in New York City explodieren, doch jetzt kommt die Kehrtwende: In der US-Metropole werden die Mieten von rund einer Million regulierten Wohnungen vorerst eingefroren. Für den neuen Bürgermeister Zohran Mamdani gilt der Beschluss als großer Erfolg.

Im Big Apple, der für seine hohen Lebenshaltungskosten bekannt ist, werden die Mieten von rund einer Million Wohnungen vorerst nicht erhöht. Das Rent Guidelines Board (für die Mietregulierung zuständiges Gremium) beschloss am Donnerstag, die Mieten für sämtliche Wohnungen einzufrieren. Für den neuen Bürgermeister Zohran Mamdani stellt diese Entscheidung einen wichtigen politischen Erfolg dar. Der linksgerichtete Politiker war im Jänner mit dem Ziel ins Amt gekommen, das Leben in der 8,5-Millionen-Einwohner-Stadt leistbarer zu machen.

Nach dem Beschluss dürfen die Mieten für Ein- und Zweijahresmietverträge der eine Million mietpreisgebundenen Wohnungen der Stadt ab Oktober bei einer Vertragsverlängerung nicht angehoben werden. Mamdani bezeichnete die Entscheidung als „historischen Sieg für die Mieter der Stadt New York“.

Bereits im Wahlkampf hatte Mamdani die hohen Wohn- und Lebenshaltungskosten zu einem seiner zentralen Themen gemacht. Dabei versprach er unter anderem, die Mieten von mehr als einer Million Wohnungen einzufrieren – ein Vorhaben, das nun umgesetzt wird. Der 34-Jährige gehört dem linken Flügel der Demokratischen Partei an und bezeichnet sich selbst als demokratischen Sozialisten. Zudem ist der Sohn der indischen Filmemacherin Mira Nair der jüngste sowie der erste muslimische Bürgermeister New Yorks.

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