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Moskau kritisiert Raketentest in Frankreich

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Frankreich hat am Dienstag eine modernisierte Interkontinentalrakete von einem Atom-U-Boot aus getestet. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Test als „klares Signal“. So fasst das auch die Führung in Moskau aus und übt Kritik an dem „Konfrontationskurs“.

„Heute sind wir stärker“, sagte Macron in einem Video auf der Plattform X, das ihn bei der Beobachtung des Starts einer Rakete vom Typ M51.3 vor der Küste der Bretagne zeigte (siehe X-Posting unten). Die Botschaft sei laut und deutlich dorthin geschickt worden, wo sie empfangen werden müsse. Macron hatte im März angekündigt, das französische Atomwaffenarsenal auszubauen, und den europäischen Partnern eine engere Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung angeboten.

„Konfrontationskurs gegen Russland“
Der jüngste französische Raketentest belegt nach Einschätzung der russischen Regierung den europäischen „Konfrontationskurs gegen Russland“. Dies sei eine Sackgasse, sagte der russische Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. Russland verstehe den Test als „deutliche Botschaft“, bleibe jedoch offen für einen Dialog.

Frankreich verfügt über rund 290 atomare Sprengköpfe und unterhält damit das viertgrößte Arsenal weltweit. Zum Vergleich: Großbritannien besitzt 225 nukleare Sprengköpfe, während die USA und Russland jeweils über mehr als 5000 verfügen.