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Papst Leo darf noch heute das Spital verlassen

Papst Leo darf noch heute das Spital verlassen

Gute Nachrichten aus Rom: Papst Leo XIV. darf – nur nach seiner Lungenkrebs-OP – bereits am heutigen Samstag die Gemelli-Poliklinik wieder in Rom verlassen. Somit kann der Pontifex am Sonntag das Angelusgebet vom Apostolischen Palast aus sprechen.

„Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, der am Samstagmorgen durchgeführten Röntgenuntersuchung des Brustkorbs und des klinischen Gesamtzustands wurde der Heilige Vater als ausreichend gesund für die Entlassung aus dem Krankenhaus eingestuft“, teilten die behandelnden Ärzte mit.

Am vergangenen Sonntag hatte der 71-jährige Pontifex überraschend angekündigt, dass er sich wegen eines Knotens in der Lunge im frühen Stadium einer Operation unterziehen müsse. Der bösartige Tumor wurde anschließend als Adenokarzinom identifiziert.

Wie geht es mit dem Papst nun weiter?
Viele denken nun schon daran, wie es nach seiner Entlassung weitergehen wird. Als nächste große Termine stehen für ihn die Teilnahme am 40. Jahrestag des interreligiösen Friedensgebets in Assisi am 27. Oktober bevor. Vor allem stellt sich die Frage, ob er die Südamerikareise vom 6. bis 17. November nach Uruguay, Argentinien und Peru wird antreten können.

Genau wie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hoffen viele, „dass sich die Situation bald klärt und der Heilige Vater wieder an die Arbeit gehen und sein Pontifikat fortsetzen kann“, wie er. Parolins Prognose für die Südamerikareise: „Wenn alles gut läuft und sich die Situation so entwickelt, wie ursprünglich angenommen, dann wird die Reise stattfinden.“ Die Tatsache, dass der Vatikan inzwischen entschieden hat, welche Journalisten, die sich zur Mitreise im Papstflieger beworben hatten, dabei sein werden, könnte dafür sprechen.

„Ziemlich gelassene Stimmung“ im Vatikan
Im Vatikan herrscht laut Parolin „eine ziemlich gelassene Stimmung“. Rein äußerlich nehmen die Dinge dort ihren gewohnten Lauf. Rund um den Obelisk auf dem Petersplatz sind schon Absperrungen für die Weihnachtskrippe aufgebaut. Denn in nicht einmal zwei Monaten soll die Krippenlandschaft samt Christbaum dort weihnachtliche Freude bringen.

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