Schock kurz vor dem WM-Achtelfinale! Die Schweiz bangt unmittelbar vor dem Duell mit Kolumbien um gleich mehrere Leistungsträger. Drei Nationalspieler mussten das Abschlusstraining vorzeitig beenden. Besonders ein Ausfall der Offensiv-Stars Johan Manzambi und Ruben Vargas wäre ein herber Rückschlag.
Ausgerechnet einen Tag vor dem richtungsweisenden Achtelfinale gegen Kolumbien schlagen bei der Schweizer Nationalmannschaft die Alarmglocken. Johan Manzambi, Ruben Vargas und Djibril Sow mussten das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen und sorgen damit für große Sorgen im Lager der „Nati“.
Fünf Torbeteiligungen
Vor allem Manzambi und Vargas wären nur schwer zu ersetzen. Freiburg-Kicker Manzambi war bei der Weltmeisterschaft bisher an fünf Toren direkt beteiligt (drei Treffer, zwei Assists), Vargas (Sevilla) steuerte zwei Tore und eine Vorlage bei.
„Der Ärger ist natürlich groß, dass sie das Training einen Tag vor dem Spiel abbrechen mussten. Es wäre ein großer Verlust, wenn sie morgen nicht auf dem Platz stehen können“, erklärte Teamchef Murat Yakin auf der Pressekonferenz. Noch besteht allerdings Hoffnung. Die betroffenen Spieler werden eingehend untersucht, erst danach soll eine endgültige Entscheidung fallen. „Wir werden heute und morgen noch genau schauen, ob sie trotzdem dabei sein können“, sagte Yakin.
Die Personalsorgen der Eidgenossen könnten sich damit weiter verschärfen. Bereits zuvor hatten Michel Aebischer und Luca Jaquez mehrere Trainingseinheiten verpasst und gelten für das Achtelfinale gegen Kolumbien als große Wackelkandidaten. Sollte auch das Trio um Manzambi ausfallen, müsste die Schweiz im bislang wichtigsten Spiel des Turniers womöglich gleich auf fünf Spieler verzichten.