Politik

Sommerferien ab Mitte Juni? Polit-Plan gegen Hitze

Sommerferien ab Mitte Juni? Polit-Plan gegen Hitze

Die Hitzewelle löst eine Debatte über die Vorverlegung der Sommerferien aus. Nach Wiens Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) spricht sich nun auch der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) für eine Vorverlegung um zwei Wochen aus.

Die Daten zeigen, dass der Sommer immer früher beginne und somit auch die Hitzezeiten: „Im September hinaus wird es dann schon kühler. Deshalb halte ich es einfach für gescheit, wenn wir uns österreichweit zusammensetzen und sagen: ,Verlegen wir doch die Sommerferien zwei Wochen nach vorne‘“, wird Fellner im ORF zitiert.

Vorverlegung schon 2027
Das hätte auch den Vorteil, dass mit dem früheren Schulbeginn die Lernphase bis zu den Herbstferien länger wäre: „Dann machen die Herbstferien auch wirklich Sinn. So wie es jetzt ist, ist das ein Geschenk an die Wirtschaft“, so der Landeshauptmann. Er ist für eine Vorverlegung schon im nächsten Jahr. „Aber wenn man sagt, wir einigen uns darauf, dass das in zwei Jahren kommt, damit der Planungsprozess besser vonstattengehen kann, dann ist für mich das auch in Ordnung.“

Klar müsse auch sein, dass das nicht die einzige Maßnahme sein kann, sagte der Landeshauptmann: „Aber das wäre eine, die relativ rasch umsetzbar wäre und dann gefolgt von baulichen Maßnahmen, die wir natürlich sowieso im Auge haben müssen.“

Vor allem in Wien bringen immer mehr Hitzetage im Juni die Schulen an ihre Grenzen, in Klassenzimmern werden teils über 30 Grad gemessen. Hitzefrei gibt es nicht. Deswegen brachte Wiens Bildungsstadträtin Emmerling als Erstes eine Vorverlegung der Sommerferien als mögliche Lösung ins Spiel.

„Wenn die Hitze im Juni massiv steigt und wir gleichzeitig sehen, dass ab Mitte August zum Beispiel die Tage kürzer werden und auch die Nächte kühler, was auch eine effektivere Kühlung der Räume ermöglichen würde, dann kann man drüber nachdenken und eine Diskussion darüber führen, ob wir die Sommerferien nicht vorverlegen“, so Emmerling. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) kündigte an, den Vorschlag prüfen zu lassen.

Vielleicht verpasst