Nach seiner alkoholbedingten Führerscheinabnahme fordert die SPÖ den Rückzug Norbert Hofers aus dem burgenländischen Landtag. Sein Handeln sei „verantwortungslos“ gewesen.
„Wer sich mit zweieinhalb Promille – noch dazu zu einer der verkehrsreichsten Zeiten der Woche – ans Steuer setzt, agiert in höchstem Maße verantwortungslos, gefährdet Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer*innen und hat in einem öffentlichen Amt nichts verloren“, schrieb SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim am Sonntag in einer Aussendung.
FPÖ-Chef Herbert Kickl müsse nun dafür sorgen, dass Norbert Hofer sein Mandat zurücklegt, forderte Seltenheim. Er verwies darauf, dass im Mai dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Peter Schmiedlechner bereits zum zweiten Mal der Führerschein abgenommen wurde, und das ohne politische Konsequenzen.
Hofer tut Vorfall leid
Norbert Hofer, ehemaliger FPÖ-Obmann, Verkehrsminister und nunmehrige Mandatar im burgenländischen Landtag, musste am Freitag nach einem positiven Alko-Vortest den Führerschein abgeben. Es tue ihm leid und er werde alle Konsequenzen, die die Behörde nun in diesem Zusammenhang ziehen wird, tragen, teilte der FPÖ-Politiker am Samstag in einem Statement mit.