Politik

Stocker und Babler haben jedes Vertrauen verspielt

Stocker und Babler haben jedes Vertrauen verspielt

Vertrauen wurde verloren, Vertrauen ist das Wichtigste, Vertrauen muss wiedergewonnen werden – was haben wir da alles zum Thema Vertrauen rund um den ORF, um die Wahl des neuen Generaldirektors zu hören bekommen.

Ja, es wurde zuletzt viel Vertrauen verspielt und es wird kaum wieder aufzubauen sein. Alle ernst zu nehmenden Kandidaten um die künftige Führungsspitze im öffentlich-rechtlichen Rundfunk widmeten sich angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe gegen (ehemalige) ORF-Spitzenrepräsentanten dem wiederaufzubauenden Vertrauen.

Am dicksten trug jener Kandidat auf, der, wie es die Spatzen seit Wochen vom Dach pfiffen, vor allem das entscheidende Vertrauen von Bundeskanzler Stocker gewonnen hatte. Er stellte seine Bewerbung gleich unter das Motto „Ein ORF, dem Österreich vertraut“.

Nicht enttäuscht wurde des Kanzlers Vertrauen in die willfährige Stiftungsratsspitze: Wie gewünscht wurde Pig gewählt.

Vertrauen verspielt
Nun muss Pig in der in den nächsten Wochen folgenden Wahl seiner Direktoren beweisen, ob er das Vertrauen der ORF-Mitarbeiter und vor allem der ORF-Zwangskunden bzw. -Zwangszahler gewinnt, indem er dafür die besten Bewerber wählt und nicht sein Vertrauen den Kandidaten Stockers und Bablers schenkt.

Diese beiden Herren Politiker haben mit dem ORF-Gemauschel wie auch der Stiftungsrat mit seinem unwürdigen Kasperltheater jedes Vertrauen verspielt.

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