Politik

Trump feuert seine rechte Hand – Wiles muss gehen

Trump feuert seine rechte Hand – Wiles muss gehen

Nach der Wahlniederlage seiner Republikaner zieht Donald Trump offenbar Konsequenzen. Ausgerechnet jene Frau, die ihm jahrelang als enge Vertraute zur Seite stand und sein politisches Comeback mitorganisierte, muss ihren mächtigen Posten im Weißen Haus räumen. An ihre Stelle rückt ein Mann, der für eine besonders harte Linie bekannt ist.

US-Präsident Donald Trump macht seinen bisherigen stellvertretenden Stabschef Stephen Miller zum neuen Stabschef im Weißen Haus. Das gab Trump am Freitag über seine Plattform Truth Social bekannt. Miller soll das Amt am Montag übernehmen.

Damit löst er Susie Wiles ab, die bisher als Stabschefin eine zentrale Rolle in Trumps Regierung spielte. Sie soll künftig in Trumps politischer Organisation tätig sein.

„Einer meiner vertrauenswürdigsten Berater“
In seiner Mitteilung auf Truth Social fand Trump für seinen neuen Stabschef lobende Worte. Miller sei einer seiner „vertrauenswürdigsten Berater“. „Ich freue mich, bekannt geben zu können, dass Herr Stephen Miller, der derzeitige stellvertretende Stabschef der Trump-Regierung und einer meiner vertrauenswürdigsten Berater, ab Montag, dem 9. November 2026, Stabschef wird“, schrieb der US-Präsident.

Auch für Wiles fand Trump anerkennende Worte. Sie habe „hervorragende Arbeit geleistet“ und werde nun in die politische Organisation von Trump wechseln. „Ich möchte ihr für ihre Dienste als Stabschefin danken – sie hat großartige Arbeit geleistet!“, schrieb Trump.

Miller zog schon vorher entscheidend die Fäden
Miller zählt seit Jahren zu den einflussreichsten politischen Vertrauten Trumps. Besonders bekannt ist er für seine kompromisslose Haltung in der Migrationspolitik. Er gilt als einer der maßgeblichen Architekten der strengen Einwanderungspolitik der Trump-Regierung.

Der Personalwechsel erfolgt nur wenige Tage nach den schweren Niederlagen der Republikaner bei den Zwischenwahlen. Für Trump bedeutet die Entscheidung eine größere Veränderung in seinem engsten Regierungsteam.

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