Politik

Ukrainische Armee greift mehrere Anlagen an

Ukrainische Armee greift mehrere Anlagen an

Die ukrainische Armee hat ein Hauptrechenzentrum in Russland lahmgelegt und eine weitere Anlage attackiert. In dem Zentrum befinden sich zwei der drei Computer, die für die Entwicklung der KI des Konzerns genutzt werden. Nach dem Angriff meldeten mehrere russische Online-Dienste technische Probleme.

Darunter waren etwa das Immobilienportal Cian und die Website der russischen Eisenbahnen. Der russische Technologiekonzern Yandex, der getroffen wurde, bietet unter anderem eines der führenden russischen Modelle für KI, eine Suchmaschine gleichen Namens sowie Fahrdienst- und weitere Technologiedienste an. Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf die Anlage wurden neun Menschen verletzt. Am Donnerstag war bereits das Hauptrechenzentrum angegriffen worden.

Zudem stand die Erdölraffinerie Uchta des russischen Staatskonzerns Lukoil am Freitag im Fokus. „Wir antworten weiterhin auf die russischen Angriffe auf die Ukraine, und wir tun dies mit hoher Präzision“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Das ukrainische Militär meldete in der Nacht auf Freitag zudem Treffer auf drei russische Einrichtungen, die Raketen produzieren. Getroffen wurden demnach eine Fabrik für Raketenbauteile und ein Zentrum zur Demontage von Interkontinentalraketen. Der ukrainische Generalstab teilte mit, Russlands Möglichkeiten zur Gewinnung von Sprengstoff und Raketentreibstoff schwächen zu wollen.

Soldat getötet
Bei der Abwehr des Angriffs wurde ein russischer Soldat getötet. In einer russischen Region führte ein Drohnenangriff zu einem Brand, der aber gelöscht werden konnte.

In der Ukraine wurden innerhalb von nur zwei Tagen 78 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Selenskyj forderte erneut einen erweiterten Zugang zum US-Satellitendienst Starlink, um russische Abschussrampen für ballistische Raketen anzugreifen. Er sagte, dass China derzeit an einer Alternative zu Starlink arbeite und dabei mit Russland kooperiere. Die Technologie würde an den Kreml weitergegeben werden. 

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