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Umfrage: Diese Themen bewegten die US-Wähler

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Die US-Zwischenwahlen am Dienstag (Ortszeit) entscheiden über die Kontrolle im Kongress für die letzten zwei Jahre der Amtszeit von Präsident Donald Trump. Laut einer Umfrage stehen für die Bevölkerung vor allem die steigenden Lebenshaltungskosten im Mittelpunkt.

Fast jede zweite Person (48 Prozent) von insgesamt 1765 Befragten bezeichnete das als wichtigstes Thema für die Wahlentscheidung. Auch Rechenzentren und Großspender beschäftigen die Menschen in den USA. Etwa 42 Prozent der registrierten Wählerinnen und Wähler in der Reuters/Ipsos-Umfrage gaben an, dass die Begrenzung des Baus von KI-Rechenzentren ein wichtiges Thema sei. Zudem hält es eine parteiübergreifende Mehrheit (93 Prozent bei Anhängerinnen und Anhängern der Demokratischen Partei und 71 Prozent bei der Republikanischen Partei) für unangemessen, wenn Milliardärinnen und Milliardäre zweistellige Millionen-Dollar-Beträge spenden, um Wahlen zu beeinflussen.

Ein weiteres Anliegen ist vielen Menschen der Ausschluss von Transgender-Athletinnen und -athleten. Immerhin 38 Prozent sagten, dass der Ausschluss von Transgender-Mädchen und -Frauen aus dem Frauensport ein wichtiges Thema sei. Einem Viertel ist der Schutz der Rechte von Transgender-Menschen wichtig.

So verteilen sich die Sitze derzeit:

Einwanderung gar nicht so bedeutend
Im Vergleich dazu sind den Befragten demokratische Normen (26 Prozent) und die Einwanderung in die USA (13 Prozent) weniger wichtig. Auch Präsident Donald Trump selbst ist ein Faktor für die Entscheidung, wem die Stimme gegeben wird. Fast jede zweite Person (48 Prozent) versteht ihr Votum gegen Trump, ein Viertel für ihn. Für ein weiteres Viertel spielt der Republikaner keine Rolle bei der Entscheidung.

Insgesamt vertrauen die Befragten dem Wahlverfahren der Vereinigten Staaten: 77 Prozent sind zuversichtlich, dass ihre Stimmen gezählt werden. Gleichzeitig halten aber mehr als vier von zehn Personen (45 Prozent) Wahlbetrug für ein verbreitetes Problem.

Zur Abstimmung stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. Erste Ergebnisse dürften nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht auf Mittwoch bekannt gegeben werden. Laut Umfragen können sich die oppositionellen Demokratinnen und Demokraten mindestens für das Repräsentantenhaus gute Chancen ausrechnen. Bis kurz vor der Eröffnung der Wahllokale wurden bereits 58,7 Millionen Stimmen abgegeben, zum Beispiel per Briefwahl.