Große Unruhe in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon! Wie der europäische Fußballverband bereits bestätigt hat, beschäftigen ihn Zahlungen, die er zu Gianni Infantinos Zeit als UEFA-Generalsekretär an eine enge Mitarbeiterin des umstrittenen Funktionärs getätigt hatte.
Bei ihrem Ausscheiden aus der UEFA habe ihr der Verband eine sechsstellige Summe überwiesen, heißt es in einem Bericht des „Telegraph“, außerdem sei der Frau ein MBA-Studium an einer Business School finanziert worden. Zahlungen, die die UEFA bereits bestätigte ...
Ungewöhnlich ist vor allem der Karrieresprung, den die Mitarbeiterin unter Infantino gemacht hatte. So soll ihr Gehalt binnen weniger Jahre um 30 Prozent auf etwa 160.000 Schweizer Franken (ca. 170.000 Euro) gestiegen sein. Der Verband beschäftigt sich nun mit der Frage: Lief zwischen Infantino und der Mitarbeiterin mehr als eine berufliche Beziehung?
Ceferin in Causa verwickelt?
In einer internen Untersuchung will die UEFA nun herausfinden, wie es zu den Zahlungen gekommen ist und wer diese genehmigt hat. Außerdem soll geprüft werden, welche Rolle Aleksander Ceferin, seit 2016 UEFA-Präsident, in der Causa spielt.
Infantino wehrte sich in einer Stellungnahme der FIFA gegen die Anschuldigungen. „Jede Andeutung unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften ist verleumderisch“, heißt es in der Mitteilung. „Sämtliche Maßnahmen der Organisation im Zusammenhang mit Mitarbeitern, einschließlich Ausscheiden und Abfindungsregelungen, wurden stets von den zuständigen Führungskräften im Einklang mit allen geltenden Vorschriften genehmigt.“