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ÖVP ringt bei Herkunfts-Kennzeichnung um Linie

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Noch sieht die offizielle Parteilinie der ÖVP keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie vor. Sollte sich das zeitnah nicht ändern, droht der Kanzlerpartei ein regelrechter Bauernaufstand – und damit neues, internes Ungemach.

Eine vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse für die „Krone“ durchgeführte Umfrage hat es klar gezeigt: 79 Prozent der Österreicher fordern eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie.

Just in der selbst ernannten Landwirtschaftspartei ÖVP ist die diesbezügliche Linie aber noch eine andere. Noch, weil sich das spätestens vor dem am Freitag im Parlament tagenden Landwirtschafts-Ausschuss ändern soll.

„Unser Generalsekretär Nico Marchetti wurde damit beauftragt, eine neue Parteilinie zwischen Wirtschafts- und Bauernbund zu finden. Darauf warten wir noch“, ärgern sich die schwarzen Agrarier. Klar scheint, gibt es keine Einigung innerhalb der ÖVP, droht der Partei ein regelrechter Bauernaufstand. Und nach der General-Debatte um Marchetti und den Abspaltungs-Drohungen der Tiroler Landespartei schon wieder neues Ungemach.