Politik

Wenn Kanzler-Elf auf Reisen geht, dann kostet das

Wenn Kanzler-Elf auf Reisen geht, dann kostet das

Jaja, wir sind wer in der Welt. Nein, da ist jetzt gar nicht der Fußball gemeint, der uns international Beachtung verschafft. Da geht es – Achtung, Ironie! – um die Politik.

Sie werden doch nicht umsonst um die Welt fliegen, unsere Regierungsspitzen. Die Außenministerin tummelt sich gerade in China, der Vizekanzler ließ es sich nicht nehmen, unser Nationalteam beim WM-Auftaktmatch in San Francisco – Achtung, Ironie! – zum Sieg zu peitschen.

Und zum noch wichtigeren Spiel gegen Argentinien reiste der noch wichtigere Kanzler: Christian Stocker war gestern in Dallas live dabei. Und er musste nicht alleine nach Texas fliegen. Was macht man als Politiker, wenn man um den halben Erdball zu einem Fußballspiel seiner National-Elf jettet? Man reist zu elft!

Jaja, wenn die Kanzler-Elf auf Reisen geht, dann kostet das – Achtung, Ironie! – ein bisschen Geld, das ist es aber allemal wert. Handelt es sich doch nicht um eine privat finanzierte Reise. Auch nicht um eine aus Parteigeldern bezahlte, das ginge sich – Ironie! – kaum aus, wurde doch die Erhöhung der Parteienfinanzierung nach medialer Aufregung abgeblasen.

Wer zahlt also? Jene Österreicherinnen und Österreicher, denen der Finanzminister bekanntlich immer tiefer in die Taschen greift.

Aber das wird es uns ja wohl wert sein! Schöne Fotos, schöne Postings des Kanzlers mit der Nationalmannschaft – da kann doch bei den nächsten Wahlen nichts mehr schiefgehen.

Achtung, Ironie ...

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