Am Montag darf sich Deutschland im Sechzehntelfinale gegen Paraguay auf einen heißen Tanz einstellen – zuvor gab es den schon im deutschen TV. Denn Markus Babbel (53) teilte ordentlich gegen DFB-Teamchef Julian Nagelsmann aus.
„Wenn wir zurückblicken, wissen nur wir selbst, welche Schwierigkeiten wir auf diesem Weg überwunden haben. Es waren harte Jahre, aber wir sind hier und kämpfen mit ganzer Seele dafür, den Namen unseres Landes ganz nach oben zu bringen!“
Rundumschlag im „Doppelpass“
Na bumm! Geht es nach Paraguay-Kapitän Gustavo Gomez, darf sich Deutschland im Sechzehntelfinale am Montag gegen die Südamerikaner warm anziehen. Zuvor musste hingegen Trainer Julian Nagelsmann einiges einstecken. Denn vor laufender Kamera polterte Ex-Teamspieler Markus Babbel gegen den Bundestrainer. Im „WM-Doppelpass“ auf Sport 1 machte er klar, warum Nagelsmann aus seiner Sicht zunehmend in die Kritik gerät:
Selbst schuld an Kritik
„Da ist er ja selbst schuld. Er tätigt Aussagen und macht dann etwas anderes. Ich weiß, wenn er rechts sagt, geht er links. Das sind die Dinge, worüber diskutiert wird.“ Und weiter: „Die Kommunikation von Julian ist einfach schlecht!“ Unter anderem die Rückholaktion von Manuel Neuer, der gegen Paraguay mit seinem 23. Einsatz zum deutschen Rekordspieler mit den meisten Startelfeinsätzen bei Weltmeisterschaften aufsteigt, wird dabei genannt.
„Dass Leute draufgehen, ist völlig normal“
Aber auch den Umgang mit sportlichem Misserfolg kritisiert Babbel. Speziell nach dem 1:2 gegen Ecuador hätte man andere Signale senden müssen. „Aber er wirkt dann wie so ein kleines, bockiges Kind – und dass die Leute dann draufgehen, ist doch völlig normal.“ Sollte Deutschland am Montag nach 2018 und 2022 die nächste Schmach erleben, wird die Kritik aber sogar noch lauter werden. Ein Aus von Nagelsmann wäre somit wohl nicht mehr abzuwenden.